27. Januar 2013

Vegane Pizza Vegetaria (nach Attila Hildmann)


Wie schon hier berichtet, gabs ja in der Februar-Ausgabe der Jolie ein paar vegane Rezepte von Attila Hildmann. Am Samstag hab ich dann etwas davon nachgekocht, und zwar die Vegane Pizza Vegetaria. Ja, weil es sich einfach soooooo interessant angehört hat, eine Pizza ohne Hefeboden, ohne Mehl!
Ich poste hier nicht das Rezep, sondern schreib nur hin, was ich vewendet habe, da ich einige Zutaten nicht da hatte und durch andere ersetzt habe.


Das sind die Zutaten für den Boden. Anstatt der ganzen Mandeln, die man verwenden und später selbst zu "Mehl" kleinmixen sollte, hab ich einfach schon fertig gemahlene Mandeln genommen, zumal ich nicht sicher war, ob mein Mixer das so mixt, wie ich mir das vorstelle (je 1€ beim Rewe). Olivenöl war auch leer, deshalb Distelöl. Den Leinsamen gabs zu einer großen Überraschung beim Rewe um die Ecke (in der Diät-Abteilung für 0,75€ / 200g). Ich muss sagen, dass mich die Leinsamen sehr an Vogelfutter erinnert^^ (ich hätte niemals gedacht, dass ich sowas mal sage :D - das ist iwie so anti-vegan XD XD). Und eine Zucchini kommt auch noch in den Teig, natürlich püriert. Ich freu mich schon riesig auf das Frühjahr, denn dann kann ich endlich damit beginnen, Gemüsesamen in die Erde zu stecken und dann im Sommer meine eigenen Zucchini wieder verarbeiten zu können. Hach, schön! Joa alles halt zu ner breiigen Masse mixen, ausrollen und - für 80 Minuten im Ofen trocknen lassen. Ja, ist irgendwie etwas zeitaufwendiger!


für den Belag, die Tomatensauce und den Käse. Ich habe nur ne Zwiebel, Pilze, Paprika und ne Zucchini für den Belag ausgewählt. Ich hab noch nie ne Aubergine gegessen, keine Ahnung, ob ich die mag, die hätte laut Originalrezept nämlich auch noch drauf gehört. Tomatensauce aus Tomatenmark und Wasser, für die Käsesauce sollte man Mandelmus nehmen, ich hatte nur Sesammus, das find ich aber irgendwie bitter und so hab ich den Käse einfach mit Cashewbrei gemacht, das ich von einem misslungenen Streukäseversuch noch übrig hatte (an dieser Stelle: vielen Dank, lieber Mixer), denn irgendwie ist daraus ein großer Cashewklumpen geworden -.-


Die Paprika mit den Pilzen und der Zwiebel etwas andünsten - deshalb braucht die Pizza beim 2. Ofenaufenthalt dann auch nur noch 5-7 Minuten!


So sieht die fast fertige Pizza aus! Boden mit Tomatensauce bestreichen, dann das angedünstete Gemüse oben drauf, anschließend die in hauchdünne Scheiben geschnittenen Zucchini (sieht iwie aus wie grüne Salami^^ - nur besser!) darüber verteilen und zum Schluss noch mit der Käsesauce beträufeln. Ab in den Ofen damit und yammiyammi!

Ich bin total von der Pizza begeistert. Beim 1. Ofenaufenthalt hat sich ein unbeschreibbarer frischer Duft in der Küche verteilt. Aber was mich noch mehr verblüfft hat: nach der Hälfte der Pizza war ich soooooo satt (ich hab 3 Pizzen gemacht, nein nich alle für mich, auch für meine Mama und meine Schwester; und eine hatte, glaub ich an die 220g Teig (vor dem 1. Ofengang)). Ich hab dann später noch die andere Hälfte gegessen, und das wars dann auch für den Tag. Ich hatte einfach keinen Hunger mehr. Wow, das ist mir echt noch nie passiert. Find ich sehr faszinierend.

Also ab in den Zeitschriftenladen des Vertrauens, Jolie kaufen & nachkochen! Husch, husch! Es lohnt sich echt :)

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